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Nach meiner Krebs-Diagnose war nichts mehr so, wie es einmal war.

Erst war wochenlang bis zur OP ein Schock-Zustand, in der Chemo und über die Wochen und Monate allmählich übergeht in Gefühle der absoluten Unsicherheit, Verzweiflung und manchmal auch Wut – Hilflosigkeit macht sich auch einfach mal breit.

Jeder versucht seinen eigenen Weg zu gehen – irgendwie!

Es gibt viele, die eine Krebserkrankung als neue Chance sehen, mir ging es damals nicht anders. Wie einen Keulenschlag hat es mich erwischt.

Durch den Psychoonkologen der Klinik gab es die Möglichkeiten der Erstgespräche.

Das größte Problem dabei ist, dass die psychoonkologischen Versorgungsstrukturen bei weitem nicht ausreichen. Die Landes-Krebsgesellschaften arbeiten zwar an einer Verbesserung, jedoch wird es noch lange dauern, bis im deutschsprachigen Raum eine flächendeckende psychosoziale Beratung aller Krebspatienten gewährleistet werden kann.

Überfordert sehen sich die Gesellschaften selbstverständlich auch durch die steigenden Erkrankungsraten.

Ich hoffe so sehr, dass dir zu helfen, damit du positiv in die Zukunft blicken kannst.

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Wenn Dich trotzdem manchmal Depressionen und Angstgefühle quälen und Du keine Möglichkeit hast, eine psychookologische Beratung in Anspruch zu nehmen, möchte ich Dir in diesem Blog-Beitrag ein paar Tipps geben.

Denn nicht an jedem Tag scheint die Sonne. Manchmal regnet und gewittert es auch ganz doll.

Trotz meiner langen Therapie von 2011 bis 2013 hatte ich nur einen Gedanken: ICH WILL GESUND WERDEN UND MEIN LEBEN LEBEN.

Oft konnte ich schlecht oder gar nicht schlafen.

Für mich war es großes Glück, dass ich mich mit mir, vielen Themen wie die Psychologie und NLP auseinandergesetzt habe. Ich habe in der Zeit Tony Robbins und viele mehr kennen und lieben gelernt zu lesen und thematisch abgearbeitet.

Für mich war es wichtig, parallel zur Schulmedizin eine Möglichkeit zu finden um meine Krebserkrankung hinter mir zu lassen. Die genannten Methoden haben mittlerweile auch unzähligen Krebspatienten geholfen, Depressionen und Ängste zu beseitigen und wieder Perspektiven in ihrem Leben zu geben.

 Ansonsten kann es schnell passieren, dass man in die sogenannte erlernte Hilflosigkeit abrutscht. Was das ist, will ich dir gern beschreiben.

Man  versteht man einen psychischen Zustand, bei dem der jeweilige Betroffene aufgrund von negativen Ereignissen das Gefühl entwickelt hat, die Fähigkeit zur Veränderung der eigenen Lebenssituation verloren zu haben.

Je nachdem, in welche Richtung Dich Dein persönliches Umfeld beeinflusst und wie viele positive Impulse Du zu diesem Thema bekommst, wird aus Deiner Meinung ein Glaube und aus Deinem Glauben mit der Zeit eine Überzeugung.

Würdest Du jedoch immer wieder negative Aussagen hören, gerätst Du schnell in einen Zustand der Hilflosigkeit. Deine Gedanken würden Deine Handlungen blockieren, obwohl Dein Verstand Dir sagt, dass Du JEDEN Tag nutzen solltest, um Dich gesund zu ernähren.

Wie Du diesen Gedanken-Konflikt lösen kannst

In meinen nun mehr als 10-jährigen Recherchen rund um die Themen Krebsprävention, Begleitung, Mentoring, Nachsorge und Psychologie habe ich gelernt, alle Informationen die ich erhalte, bestimmten Quellen zuzuordnen. Auch wenn ich schulmedizinisch geprägt bin, weiß ich, dass das nicht alles ist.

Auch über das Thema Ernährung herrscht sehr viel Unsicherheit. Oft steckt leider auch nur finanzielles Interesse dahinter, denn man kann mit krebshemmenden Nahrungsmitteln viel erreichen. Selbst in Studien wurde das belegt.

Also, wenn Du das nächste Mal in der Gemüseabteilung Waren zum Kochen einkaufst: Kaufe gesund und bunt!!!

Vor allem mit dem ganzen Sortiment der Kreuzblütler-Gewächse wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi usw. kannst Du Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden nur verbessern und auch durch die bunten Farben kannst du dein Gemüt erheitern.

Deine Gedankenwelt ist etwas ganz besonderes! Besonders jetzt! Durch Krankheit oft nefativ geprägt. Verändere deinen Fokus auf das positive!!!

Wie so etwas geht, zeige ich dir gern!

Es ist für Dein psychisches Wohlbefinden ein großer Unterschied, mit welchen Gedanken Du durch den Tag gehst.

Sind diese Gedanken positiv oder negativ?

Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Aber bitte nicht nur über wenige Tage. Schreibe jeden Tag auf, was dir an diesem Tag passiert ist. Und sei dankbar. Dankbar für alles an diesem Tag. Einfach auch für die Kleinigkeiten….

Viel besser ist es zu versuchen, den Tag mit möglichst vielen positiven Gedanken zu füllen, denn damit schwächst Du die neuralen Verbindungen zu negativen Erlebnissen und NUR DANN lassen sich Angstgefühle langfristig beseitigen.

Der sehnlichste Wunsch der meisten Menschen ist es, glücklich zu sein, leider haben sie aber im Laufe der Zeit die Gewohnheit entwickelt, verzweifelt, ängstlich oder frustriert durch ihr Leben zu gehen. Und so bestätigen und verstärken sie täglich ihre negativen Gefühle.

Wie Du das Gedankenchaos unterbrechen kannst

Wenn es Dir psychisch zurzeit nicht so gut geht, versuche einfach, Dir so oft wie möglich Erlebnisse in Dein Gedächtnis zu rufen, die Dich in der Vergangenheit glücklich gemacht haben. Alles, was positiv ist, hilft dir.

Für welche Dinge oder Ereignisse bist Du in Deinem Leben dankbar?

Wenn Du jeden Tag etwas zu essen, Strom, Wasser, Heizung, Handy und Internet hast, dann gehörst Du so wie ich schon zu einer erlesenen Gruppe von Menschen, der es besser geht, als den meisten auf dieser Erde.

Leider vergessen wir das immer wieder.

Deshalb sei dankbar und hab‘ Freude, denn Freude führt zu mehr Energie und damit werden Deine Psyche und Dein Körper gestärkt!

Was dabei ganz wichtig ist:

Versuche die Emotionen der Dankbarkeit mit jedem Atemzug zu fühlen. Du wirst sehen, mit ein bisschen Training wird das Dein psychisches Wohlbefinden auf Dauer enorm verbessern!

Die Psychologie hat mittlerweile über ein Jahrhundert Ergebnisse gesammelt und ist sich der Macht der positven Worte sicher.

Was sagst du dir oft?

Es geht hier nicht nur um das gesprochene Wort, sondern auch um deine Gedanken. Drehe die negativen Gedanken in positive Gefühlsmuster! Je öfter man bestimmte Wörter für positive Dinge verwendet, desto intensiver werden diese Gefühle auch erlebt und je stärker werden die neuralen Verbindungen.

Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, ist es der Schlüssel zu mehr Lebensfreude!

Verwende positive Worte! Lies diese Wörter jetzt noch einmal und versuche diesmal, sie wirklich zu empfinden! Merkst Du, wie sich alleine beim Lesen dieser Wörter Dein Gefühlszustand verändert?

Nimm Dir die Zeit und durchsuche Deinen täglich verwendeten Wortschatz. Sollten darin immer wieder negative Wörter vorkommen, streiche sie ein für alle Mal und ersetze sie durch möglichst viele positive